mit seinem Hund spazieren zu gehen , ist nicht einfach Gassigehen (das Wort an sich ist ja schon dämlich), nein, es ist immer wieder eine Art Entdeckungsreise in die Welt der ebenfalls hundeführenden Mitmenschen..
Rein optisch ist das Hunde-Mensch-Gespann oft erstaunlich stimmig .
So begegnete mir gestern ein Riesenpudel nebst männlicher ca. 1,90m großer Begleitung, der -ungelogen- einen wunderschönen silbernen Lockenkopf
sein eigen nannte …stimmig
Ich selbst bin ein Bonsai von knapp 1,60m (und stolz darauf) und führe 2 Zwergdackelweibchen durch Wald und Wiesen…stimmig.
Es gibt aber auch Gegenbeispiele: Ab und an begegnet mir eine junge Frau so auf meiner Höhe, die von einer Dogge begleitet wird …oder eher umgekehrt..das weckt in mir dann doch Erinnerungen an alte Westernfilme, wenn ich mir vorstelle, wie sie nach einem ausgedehnten Marsch der Sonne entgegenreitet….
Ein immer wieder spannendes Erlebnis für uns etwas bodenäher angelegte Lebewesen sind die Begegnungen mit den Großhundbesitzern …die einen sehen schon von weitem die latente Panik in unseren 6 Augen und leinen ihr Begleittier sofort an…die problematischere Begegnung ist jedoch die mit dem „MeinHundmachtnichts“ Besitzer…Stürmt dann eben dieses Tier trotzdem vehement auf uns zu und meine Damen brechen in panisches Bellen aus, habe ich die ungezogenen Kläffer, die seinen vorbildlich wohlerzogenen, höhergelegten Hund angetriggert haben…geht´s eigentlich noch…
Ein anderes Problem begegnete mir und meinen 2 Damen in Form von Rudi ..Rudi ist ein Mischling mittleren Alters, der mit seinem stämmigen Begleitmensch regelmäßig um die Häuser zieht …auf die Frage ob meine 2 Hündinnen läufig seien, die ich verneinte, meinte er „schade, mein Rudi kann nämlich noch „..Dabei schaute er uns 3 beifallsheischend an …Ging es da gerade wirklich nur um Rudi ??
Fortsetzung folgt…jetzt ist erstmal Zeit für Leckerli, Wasser und einen Cappu mit Zimt.


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