kennt Ihr das, liebe Boomerinnen ? Ihr seid hundemüde, wälzt Euch zum 20. mal im Bett hin und her ..und der Partner schnorchelt schon seit Stunden genüsslich vor sich hin …oder Ihr steigt in den Zug ..und Euer (männliches) Gegenüber schwebt, kaum, dass er das Sitzkissen berührt hat, im Tiefschlaf davon …jegliche Verspätung der DB kann ihm nichts mehr anhaben ..er wacht erfrischt für Job oder Fun am Reiseziel auf, und los geht´s … Ihr dagegen benötigt, nach unzähligen Ansagen durch den Stimmenverzerrer und zig missglückten Einschlafversuchen, erst einmal einen dreifachen Espresso am Zielort, und ausserdem noch Streichhölzer zur Unterstützung der Augenlider …
Frauen brauchen laut dem britischen Schlafforscher Jim Horne ca. 20 Minuten mehr Schlaf pro Nacht als Männer, da sie, und jetzt wird’s interessant..ihr Gehirn intensiver nutzen..und die Vernetzung von rechter und linker Gehirnhälfte stärker ist ..das berühmte Multitasking-Phänomen ..und dazu sind sie, ebenso laut Jim Horn, auch mental flexibler …So, jetzt können wir Weiblein uns gerne auf die müde herunterhängende Schulter klopfen …doch schon kommt die negative Nachricht…
Sämtliche Studien zu Schlafstörungen und Gesundheit kommen zum selben Ergebnis: Frauen sind deutlich häufiger betroffen …kurzum sie bräuchten mehr Schlummerstunden als die männlichen Träumer, bekommen aber deutlich weniger …
Die Ursachen hierfür sind weit gestreut, fangen bei Hormonschwankungen bzw. – defiziten (in den Wechseljahren ) an und reichen bis zur schlichten Tatsache, dass wir Frauen einfach auch oft emotionale Sorgentiere sind …gesellschaftlich betrachtet, eine absolut positive Eigenschaft, aber eben oft schlafraubend ..
Langfristig können Schlafstörungen den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen ..
und die Lebensqualität ist auch nicht gerade berauschend, wenn man morgens schon gerädert ins Bad schlurft..und sich fragt, was das mürrisch – grantige Gegenüber im Spiegelbild hier zu suchen hat ..
Die gute Nachricht:
Es gibt so einige Möglichkeiten, Mr. Sandman aus der Reserve zu locken:
1. Sport aller Art , aber nicht am Abend,
2. Laptop und Handy aus dem Schlafzimmer, Buch ins Schlafzimmer,
3. Fenster auf, Wärmeflasche an die Füße,
4. Baldriantee oder warme Milch haben durchaus ihre Berechtigung ebenso das berühmte ..
5. Entspannungsbad mit Lavendel und Melisse,
6. Magnesium.. entspannt die Muskulatur und beruhigt das Nervensystem ..laut Mayo Klinik ist eine Dosis von 250-500mg empfehlenswert.
7. …noch etwas Neues …Safran.. wer hätte gedacht, dass dieses edle Gewürz nicht nur das Mailänder Risotto aufpeppt, sondern auch noch süße Träume förden kann..?
So sollen 14mg-28mg Safranextrakt die Einschlafdauer verkürzen und die Schlafqualität verbessern …das ist alles noch neu …sprecht Euren Apotheker Arzt oder Therapeuten einmal darauf an, wenn Ihr Interesse habt.
…..und leichter gesagt als getan ..aber doch immer wieder einen Versuch wert..:
Don´t worry, be happy…und dann….
GUT´S NÄCHTLE..😴

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